#9 Basti Reh: So bringt der zedita-Leiter neuen Gründergeist nach Hameln
Shownotes
Daniel Koch von Valisory und Moritz Muschik vom HamelnR sprechen mit Basti Reh von zedita über Innovation, Coworking und neue Arbeit in Hameln und Umgebung.
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Was funktioniert – und was nicht? Wie begegnet man Herausforderungen mit Mut, Kreativität und Unternehmergeist? Was können wir voneinander lernen?
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Transkript anzeigen
00:00:00: Wer sich im Weserbergland mit Themen wie New Work, Innovation und Co-Working Spaces beschäftigt kommt an Basti Rehn nicht vorbei.
00:00:06: Wir haben mit dem Leiter von Cedita gesprochen und ihn unter anderem gefragt, wie innovativ die Unternehmen der Region aus seiner Sicht eigentlich sind.
00:00:13: Los geht's direkt nach dem Intro!
00:00:14: Und noch ein kurzer Hinweis bevor es losgeht.
00:00:16: dieser Podcast entsteht in bezahlter Partnerschaft mit Velizuri produziert von Harmina.
00:00:29: Ich hab tatsächlich schon eine Frage.
00:00:32: Du hast nämlich gesagt, der Begriff New Work ist absolut verbrannt irgendwie.
00:00:35: Ist tot hat die Tetra N getitelt genau.
00:00:37: Aber warum?
00:00:39: Also nicht warum die das getitlt haben sondern warum die denken dass es tot ist.
00:00:43: und denkst du das auch?
00:00:45: Das sind sehr gute Frage.
00:00:46: da kann ich jetzt aber sehr lange drüber philosophieren.
00:00:51: im Monaten, glaube ich, hat Max Zuckerberg gesagt wir brauchen mehr maskuline Energien unternehmen.
00:00:56: Es gibt ja einen großen Trend auch in den USA wahrscheinlich nicht ganz politisch losgelöst vom Präsidenten wie dort Unternehmen geführt werden.
00:01:04: es gibt die Diskussion ob wir in Krisenzeiten wieder Manager brauchen die auf harte Kennzeilen setzen auf KPI setzten und auch sowas wie das mit einem Handelsbett oder so.
00:01:14: da wird das dann auch mal gesagt dass man doch wieder jetzt ein krisenszeiten braucht wirklich harte Messzeilen Und das läuft jetzt so wieder vielen Trends aus dem Bereich Newberg.
00:01:24: Also sei es jetzt irgendwie Flachirachin, psychologische Sicherheit, also für wichtigen Elementen und ich habe die T-III noch nicht gelesen ehrlicherweise, deswegen kann ich jetzt nicht kompetent darüber berichten.
00:01:34: aber ich vermute wie ich die teaser auch gelesen habe dass natürlich die Story ist... Der Begriff ist verbrannt, wie du auch gesagt hast.
00:01:42: Weil viele Erwartungen dran gekoppelt wurden von einer besseren Arbeitswelt und der besseren Wirtschaftswelt, die einfach nur nicht erlöst worden oder sich noch nicht bewahrheitet haben.
00:01:53: Und deswegen geht es jetzt so ein bisschen den Kern der Sache herauszuarbeiten glaube ich.
00:01:57: Worauf kommt's wirklich an?
00:01:58: Also was sind wirklich die zentralen Elemente?
00:02:01: Und dann ist bestimmt nicht der Kicker das Wichtigste und der Obstkorb das Wichtigste, was schon tausendmal gesagt wurde.
00:02:06: Sonst geht vielleicht doch eher um so Aspekte wie psychologische Sicherheit, Gesundheit am Arbeitsplatz also die Menschen natürlich zu motivieren fit zu halten einen Sinn eben auch nach Arbeit zu sehen.
00:02:17: Und das sind Aspechte, die auch mit Newark asoziert wurden aber viele darüber hinaus ja auch noch.
00:02:22: Wie siehst du dass mir dieser Back to the Office Bewegung?
00:02:24: Was man jetzt in USA vor allen Dingen verfolgt?
00:02:26: oder einen großen amerikanischen Beratungsunternehmen, Zwei, drei, vier fünf Jahre nach Corona, je nachdem wann wir damit fertig waren.
00:02:34: Ja sagen naja wir bringen die Leute doch wieder teilweise Vollzeit ins klassische Büro zurück.
00:02:42: Da gibt es ja auch verschiedenste Perspektiven drauf.
00:02:44: ich glaube eine der ich viel abgewinnen kann ist zu sagen gut es gibt immer viele Parallelen zwischen Ich muss ein Mitarbeiter los werden und ich starte eine Initiative ich hole wieder alle zurück ins Büro.
00:02:55: Also es wird ja teilweise schon als Abfindung oder Instrument gesehen, um Personen einfach oder Mitarbeiter zu reduzieren.
00:03:02: Da ist schon was dran glaube ich.
00:03:03: Auf der anderen Seite hat ich glaube Luisa das beim letzten Mal auch gesagt sich sieht ja auch gerade bei Kreativprozessen da hat's natürlich etwas... vor Ort zu sein, sich in die Augen gucken und auf dem Produkt gucken zu können.
00:03:13: Von daher bin ich ein großer Freund von diesen Hybridenmodellen.
00:03:16: Also zu schauen wann ist es wirklich auch sinnvoll?
00:03:18: Wann kann ich mir vielleicht Pendlerwege einsparen?
00:03:21: Im Homeoffice kann ich vielleicht auch mal gut fokussiert arbeiten oder kann dann mal einen Spaziergang machen.
00:03:25: das hat auch Vorteile um da wirklich abzuwägen.
00:03:30: Ich bin jetzt kein besinnlicher Freund von hundert Prozent Remote Auch wenn das individuell manchmal der passende Weg ist, aber im Allgemeinen glaube ich nicht und umgekehrt glaube auch nicht dass man Leute zwangsläufig ins beruht zwingen muss für alle Tätigkeiten die man dann genauso gut auch anderswo machen kann.
00:03:48: Ich war letztens beim Kunden die neu gebaut haben Und die haben das auch so new-workmäßig gebaut, haben sie gesagt.
00:03:55: Also ein bisschen offene Bereiche und offene Küche, Open Space... ...und dann irgendwie in diesen typischen Farben so ein bisschen grau hier, ein bisschen orange oder gelb da.
00:04:05: Man kennt das so ein bissel, wenn man sich mal ein bisschen in der Bubble bewegt hat wie Offices designt werden, Open Spaces.
00:04:12: Sie sehen ja alle ein bisschen ähnlich aus!
00:04:14: Die haben für sich herausgefunden, das wird gar nicht so gut angenommen.
00:04:17: Dann stecke ich jetzt nicht drin, du kannst ja nicht in den Büro einstehen und sagen hier habt ihr und dann passiert es.
00:04:23: Aber für die war das schon so ein Verständnis von.
00:04:25: wir bauen da jetzt so eine Küche hin und einen Kicker- und Sportraum und dann haben wir New Work.
00:04:31: Wie würdest Du das sehen?
00:04:32: Ja genau!
00:04:33: Das ist vielleicht ein Grund warum das ganze Thema als Tod erklärt wird.
00:04:37: Man kann ja alles reininterpretieren.
00:04:38: Also ich habe ein Fitnessstudio, aber ich hab bunte Farben hast du glaube ich auch gesagt?
00:04:42: Obst, Korb, Kicker... Alles Mögliche!
00:04:43: Aber es hilft ja nichts wenn jetzt die Organisationsstruktur stringend hierarchisch ist und alle Personen dann am Kicker sind oder für eine Studie sind, die haben eigentlich schon direkt so einen Stempel ab von wegen der Arbeit nicht richtig.
00:04:55: Was hat denn das Marketing zu tun?
00:04:57: Das Personalwesen ist nur im Kröken!
00:04:59: So.
00:04:59: und wenn du natürlich schon solche informellen Erwartungen hast oder solche Stickmar hast, dann ist es natürlich schwierig.
00:05:06: Dann hast du genau diese psychologische Sicherheit nicht, dann hast du eher eine Organisation, die vielleicht von Angst getrieben ist und dann kannst du noch so ein schicken Teeküche hinbauen, bringt ja nichts.
00:05:15: Und das ist vielleicht ein Grund warum jetzt auch mit... den Begriff New World, warum der nicht mehr so beliebt ist oder bei vielen Unternehmen das wahrscheinlich erfahren haben.
00:05:23: Dass sie gesagt haben wir machen Initiative, New Work Initiative, machen das Gebäudeschick oder investieren in irgendetwas was vielleicht eher so eine symbolischen Charakter hat und dann verändert sich eigentlich gar nichts weil die Leute nutzen es nicht, weil sie sich vielleicht nicht trauen oder so.
00:05:36: aber an dem ganzen anderen Zusammenarbeit ändert man nix und ich glaube muss sich vielmehr die Organisationsstruktur anschauen, die Teams anschauen.
00:05:44: wie arbeiten die wirklich zusammen?
00:05:47: Was gibt es da vor?
00:05:47: formale Strukturen und was gibt's für so eine Art Unternehmenskultur?
00:05:51: Und ich glaube, das ist wichtiger als dann die reine Optik oder so.
00:05:55: Auch wenn das natürlich ein nettes Add-on ist.
00:05:57: Also keine Frage.
00:05:58: Ich arbeite auch lieber in schönen, hellen Arbeitsorten, die vielleicht für mich verspielt aussehen ja aber als in einem klassischen terroristischen Büro des, was kleine Zähn einfach sind wo man vielleicht nicht mal einen Fenster hat oder so sondern einfach nur auf Optimierung und Effizienz ausgelegt ist.
00:06:16: Wie hat sich die Begeisterung von dir für dieses Thema entwickelt?
00:06:20: Oder anders gefragt, wie lange beschäftigst du dich schon mit diesem Thema New Work.
00:06:24: Ja genau, gute Frage!
00:06:27: Ich habe zum Beispiel elf bis vierzehn in einer Hochschule studiert hier in Hameln an der HSW und fünfzehn bis achtzehn nochmal und war die ganze Zeit bei EON und dann bei UNIPER also bei Großkonzern Branchen, die hatten schon immer einen Druck sich auch zu entwickeln.
00:06:42: Also hat man schon relativ früh Entwicklung gesehen das es dann Design Thinking Workshops gab dass man das Bürogebäude modern ausgerichtet hat.
00:06:49: also da war man glaube ich nicht ganz hinten.
00:06:52: parallel weiß ich noch hat glaube ich in Düsseldorf als Nachbargebäudet Trivago ein Gebäude aufgebaut und ich glaub die haben da irgendwie ein Pool im Bällebad.
00:07:03: Das ist jetzt der Arter was gewachsen ist was groß geworden ist.
00:07:06: Die waren nochmal so zwei Stufen weiter, wenn man das jetzt als Evolution verstehen möchte.
00:07:10: Als es so eine EON oder UNIPER war und ich habe natürlich auch gemerkt wie träge so ne Organisation sein kann also dass man in einem großen Laden nicht unbedingt immer alles bewegen kann von jetzt auf gleich und hab dann im Jahr zwei zwanzig achtzehn entschieden meine Masterarbeit über Gründer und Startups zu schreiben Also in einer anderen Sphäre gewissermaßen und mich dann seitdem intensiver beschäftigt.
00:07:33: Zuerst wie eigentlich Gründerhandeln, Startups handeln, wie die entscheiden?
00:07:37: Und dann auch die Umgebung von denen angeschaut.
00:07:39: das sind häufig Co-Working Spaces oder andere Räumlichkeiten wo die sei es auch ein Café einfach nur, wo man eben anders arbeitet vielleicht als im klassischen Büro.
00:07:48: bevor wir jetzt Das Projekt, was daraus hervorgegangen ist ja auch unter anderem tiefer einsteigen wäre vielleicht jetzt eine ganz gute Zeitpunkt um unser Format den Sechzig Sekundenpitch einmal mitunterzubringen.
00:07:58: Wir hätten vorher auch schon kurz drüber gesprochen und uns einen zwei Begriffe nochmal ausgedacht die er nicht genannt werden sollten.
00:08:06: Und ich würde mal meine Stoppuhr hier parallel starten.
00:08:10: und wenn du möchtest dann hast du jetzt sechzig sekunden Zeit um mal dein Angebot das Angebot zu pitchen.
00:08:16: Das Angebot ist ja, was wir hier in Harmen anbieten.
00:08:18: als Hochschule machen wir das.
00:08:20: Wir bieten schöne Räumlichkeiten gerade beim Thema Warn über Räume zwischen Rechen an im Harmener Bahnhof zu dem man zu verschiedenen Analysten kommen kann.
00:08:28: ein zentraler Anlass ist einfach um nur zu arbeiten d.h.
00:08:31: sich dort einen Zugang zu buchen um schreibtisch eben zu haben.
00:08:36: aber viel wichtiger glaube ich sind einfach dass da nette Leute und spannende Leute sind die man treffen kann sich austauschen können.
00:08:42: wir bieten auch viele Veranstaltungen an d. h. auch über das tägliche Arbeiten hinaus kann man zu einem Afterwork zum Beispiel vorbeikommen oder auch zu einem Frühstück.
00:08:51: Oder eben auch zur verschiedensten Informationsveranstaltung zum Thema, z.B.
00:08:54: Künstliche Intelligenz weil wir da die KI-Woche anbieten.
00:08:56: Das heißt es ist eigentlich ein Raum für Wissensaustausch, für Begegnung aber eben auch um einfach täglich dort in guter Atmosphäre arbeiten zu können und guter Gesellschaft erarbeiten zu können.
00:09:05: Und das glaube ich das wesentlich an unserem Angebot
00:09:08: Sehr gut umschrieben, würde ich sagen.
00:09:09: Und auf jeden Fall auch sehr gut in der Zeit geblieben.
00:09:11: Wahrscheinlich
00:09:12: ne?
00:09:12: Die
00:09:12: Buzzword, sag' ich jetzt mal die wir vorher uns ausgedacht hatten, waren New Work und Co-Working also zwei Bereiche, die im Prinzip ja auch mit Cedita dann eng verbunden sind so unter dem Strich.
00:09:23: Wie hat sich das damals entwickelt?
00:09:24: vielleicht kannst du uns da nochmal ein bisschen mitnehmen?
00:09:27: Genau als ich... Das ging los dann um zwanzig achtzehn rum Also ist jetzt schon irgendwie knappe acht Jahre her unfassbar.
00:09:34: Und zwar, ich hatte meine Masterarbeit geschrieben.
00:09:37: Ich hatte in Hannover den Hafen als Zugang genommen um auf Start-ups zuzugehen also Hafen muss man noch sagen mit FV geschrieben.
00:09:44: Also ich fand eigentlich das Branding und die Macht immer mega kurvenhafen.
00:09:47: aber wenn man drüber redet ist es echt nervig weil wenn ich vom Hafen rede dann denken manche Leute an den Hamburger Hafen oder so etwas.
00:09:55: Aber der Hafen ist mit Fv geschrieben als Zufluchtsort aus dem Englischen Ja, deutschen Hafenbegriff.
00:10:02: Das ist ein Co-Working Space und Makerspace.
00:10:04: Und dort arbeiten halt sehr viele, sehr spannende Leute die ich in der Viewt habe.
00:10:09: Und das war erst mal einen Ort, der ganz anders war als das klassische Büro.
00:10:15: Nicht nur die Optik also auch die Optika ist anders.
00:10:17: es ist ein Betonklotz von außen.
00:10:19: Innen ist viel Glas man sieht schon sehr viel wenn man drin ist Aber auch, wie die Leute sich irgendwie fast bewegt haben, miteinander interagiert haben.
00:10:28: Das war schon anders als ich das bei Großen daneben kannte und das fand ich erst mal interessant.
00:10:33: Dass da wirklich so eine Stimmung war von Leuten, die was machen bewegen wollte Und die habe ich untersucht.
00:10:39: und zeitgleich gab es dann in Hammeln die Entwicklung dass die Hochschule mit den damaligen Präsidenten Louis Meyer sich überlegt hatten, dass man einen ähnlichen Ort der Begegnung in Hammeln auch initiieren möchte.
00:10:51: Und dann war der Hafen ein Vorbild, da ist man auch mit einigen Personen hingereist um mal die Idee vorzustellen weil die Idee war ja sehr abstrakt so einen modernen Raum der Begegnungen.
00:11:01: Wir reden über Cdita das steht ja auch für Zentrum für Digital Transformation und neue Arbeit.
00:11:06: also eine große Schlagworte mit drin.
00:11:10: und so kam erstmal die Idee überhaupt zustande.
00:11:13: und dann hat man mich gefragt hatte nicht mehr so richtig Lust auf Großkonzern da sein, habe gesagt ja vielleicht will ich auch mal eine andere Rolle schnuppern wollen.
00:11:21: Vielleicht nicht direkt ein Unternehmen gründen, auch wenn es natürlich auch super spannend ist aber vielleicht erstmal so einer Plattform für Gründerinnen und Gründern zu schaffen eben durch einen Co-Burken Space Angebot in Hammond-Pürmund.
00:11:31: Und das war die Entstehung!
00:11:34: Dann haben wir begonnen diese Idee zu pitchen vorzutragen dann noch irgendwann Fördergelder einzusammeln.
00:11:42: Bei natürlich als Hochschule kann man das nicht unbedingt aus so einem Risikokapital machen.
00:11:46: Wir sind im gemeinsamen Zickerträgerverein, da muss man natürlich schauen wie kriegt man das gut ausbalanciert und es ging dann damals über Fördergelder.
00:11:53: passenderweise war dann natürlich auch wahnsinnige Themen wie Dietitransformationen und neue Arbeit.
00:11:58: damit sehr, sehr fördert Würdig.
00:12:00: heute immer noch vielleicht nicht mehr ganz so krass, aber immer noch natürlich.
00:12:03: Heute hat man vielleicht KI mehr als das Trend Thema wo gerade viele Fördergerde auch eingehen und damals war es dann eben sowas wie Co-Working die Digital Transformation.
00:12:11: Und da haben wir begonnen und erst mit Veranstaltungsformaten bei uns in der Hochschule im Gebäude zum Thema Machine Learning, zum Thema Influencer als Job also alles mögliche eine ganze Bandbreite an Themen, die irgendwas mit digitaler Transformationen und neue Arbeit zu tun haben und haben dann aber auch begonnen zu sagen, wir brauchen eigentlich einen Raum.
00:12:30: Und so sind wir dann eigentlich auf den Kaisersaal gekommen.
00:12:33: Ich glaube, Claudio Krise hatte das mal vorgeschlagen, dass er doch frei war – das waren ja mehrere Diskotheken nacheinander.
00:12:42: Wir haben dann diese Räumlichkeit vorgefunden und fanden die Lage mega gut und natürlich auch irgendwie dieses Gebäude an sich mit sehr hohen Decken.
00:12:49: Das hat schon mal Vorteile wenn du eine wenn du so eine Community aufbauen möchtest, um eine gute Atmosphäre hast.
00:12:55: Also ich glaube auch dass das für Unternehmen ein Vorteil ist, wenn du eine Atmosphere erzeugen kannst durch einen Raum.
00:13:00: aber wir haben ja ne grüne Wiese gehabt gewissermaßen und nicht irgendwie in einem Bestehungsunternehmen was wir dann da transformieren wollten.
00:13:06: Wir sind ja durch die After Work Events auch regelmäßig bei euch vor Ort Und ich kann nur noch mal unterstreichen also die Räumlichkeiten sind so vergleichbar nicht in Hameln aus meiner Sicht zu finden und auch die ideale Basis um solche Veranstaltungsformate wie diese Netzwerkveranstaltung im Prinzip erst stattfinden zu lassen, also das lebt am Ende des Tages ja auch genau davon.
00:13:24: Deswegen kann ich das nur unterstreichen was du gerade gesagt hast und die Story, die ich häufiger höre, auch wenn Leute reinkommen, die Cedita in der Form jetzt noch nicht so kennengelernt haben, sagen wir mal Ja dass letzte Mal sie hier reingebinden haben die Schuhe noch geklebt irgendwie.
00:13:36: Also
00:13:37: diese Disko-Vergangenheit
00:13:39: total.
00:13:39: Total.
00:13:40: Also ich erzähle jetzt auch immer gerne.
00:13:42: natürlich als wir da waren dann war da wirklich irgendwie diese Saison... Es sah aus wie eine Kiwi, war dann eine Limette die komplett verschimmelt war und da waren noch Gläser in der Ecke.
00:13:50: Und da waren auch Wasserpfeifen und Tabak und keine Ahnung was.
00:13:53: also hat er auch eine besondere Atmosphäre.
00:13:55: aber jetzt haben wir es ein bisschen mehr aufgeräumt zum Glück und da kann man jetzt ganz gut arbeiten glaube ich.
00:14:00: ja
00:14:01: Ich würde gerne so einen kleinen Sprung die Zukunft machen bevor wird das mit dem CDU noch ein bisschen aufarbeiten.
00:14:05: Du hast gesagt ihr macht uns hier ungefähr acht Jahre schon und du hast gesagt dir wollten wolltet und wollte immer noch einen Raum schaffen für Unternehmerinnen und Unternehmer eigentlich also für alle quasi.
00:14:14: Was siehst du, was hat sich so über das, was ihr tut daraus entwickeln?
00:14:18: Welche Geschichten sind da draußen standen.
00:14:20: Jetzt
00:14:21: wirst du bei hier rüber, ne?
00:14:23: Soll ich über dich wahrscheinlich reden?
00:14:24: Nee,
00:14:24: nee!
00:14:25: Also kann
00:14:25: ich auch mal sehr gerne machen können...
00:14:27: Dass unsere Kampagne sogar draußen standend ist und dass hier alles... Das hatten wir an einer Stelle schon ausführlich berichtet.
00:14:33: Aber das ist halt so
00:14:34: ein
00:14:35: Beispiel, das wir natürlich auch gerne dann dafür anbringen, weil ich in selber mit der Hochschule verbandet bin, was ich toll finde.
00:14:40: Auch nicht ganz unangenehtsig Aber da wird es ja sicherlich darüber hinaus noch andere geben, oder?
00:14:45: Total.
00:14:45: Also ihr seid schon für mich auch so ein Vorzeigebeispiel weil das was da passiert ist kann man so nicht final planen und das sind natürlich mega geil.
00:14:52: also wir haben einen Afterbird gemacht und ihr habt euch da irgendwie auch kennengelernt und gegenseitig Schätzen gelehrt und habt dann eine Company gegründet und seid damit so weit jetzt einschätzt und kann ganz erfolgreich unterwegs.
00:15:01: Das ist natürlich ne Mega-Geschichte.
00:15:02: schon mal.
00:15:04: Wenn wir Förderanträge schreiben mussten, dann müssten mir genau sowas skizzieren und sowas vorhersagen ohne dass wir es garantieren können.
00:15:10: Weil natürlich geht's dann um das Thema Wirtschaftsförderung, geht's darum irgendwie in die Region, die Wirtschaft zu stärken.
00:15:15: und wenn du natürlich sagst okay wie Sorge für dieses Unternehmen sich gründen im Bereich Digitalunternehmen, im Bereich Künstliche Intelligenz?
00:15:20: Und dann sind die erfolgreich damit ein Jackpot so ne?
00:15:24: Das passiert nicht jeden Tag.
00:15:26: Das ist von daher auch eine Geschichte, die wir da teilen.
00:15:31: Wir machen regelmäßig auch einen Format, das ist der Hackathon.
00:15:34: Da seid ihr also auch mit dabei Format, wo eigentlich an einem Wochenende junge... Also Menschen einfach zusammenkommen um verschiedene Herausforderungen zu lösen.
00:15:45: Meist mit einer technischen Komponente irgendwie.
00:15:49: beim letzten Mal ums konkretzumachen hatten wir Rossmann als Partner dabei und die haben gesagt, wir hätten gerne einen KI Chatbot Assistenzlösung bei uns in unserer App drin.
00:15:58: Und dann war das die Challenge gewissermaßen.
00:16:00: Und da sitzen halt Leute, die jetzt versuchen eine Einwanderung umzusetzen.
00:16:06: Krass, krass, was innerhalb von so kurzer Zeit passiert.
00:16:09: Die Leute können wir uns die ganze Nacht bleiben und durchtüfteln.
00:16:12: Am Ende haben sie netto vierundzwanzig Stunden Zeit um daran zu arbeiten ungefähr.
00:16:15: und dann pitchen die von der Jury wie bei der Höhle der Löwen eigentlich.
00:16:19: Und da passiert jedes Mal eine Magie dass man sagt Wie heftig ist das denn?
00:16:23: Also die bringen neue Ideen mit ein.
00:16:25: also da war zum Beispiel bei diesem Rossmann Pitch wird dann direkt am Ende gesagt naja Stellt dir vor, du siehst bei TikTok oder einer anderen Sozialmedium irgendwie so einen Matcha Rezept und wir haben realisiert dass du dann unten ein Button hast auf deinem iPhone wo drinnen steht okay was kriege ich?
00:16:40: Was brauche ich alles bei Rossmann um das selbst nachmachen zu können.
00:16:43: Und die KI analysiert am Ende was das alles für Instrumente, Besen für Matcha oder sowas wie es heißt und usw.
00:16:51: Und du kannst dann im Ende einfach dir über Rossmann beziehen Oder kriegst auch noch kannst du chatten und kann sagen ok brauch ich so nen Besen oder kann ich jetzt auch mit ner Gabel machen?
00:16:59: unfassbar, wie in so kurzer Zeit das realisiert wird.
00:17:02: Und da spiegeln uns regelmäßig die Unternehmen auch zurück okay wenn wir das selbst bei uns im Unternehmen machen dann dauert es seit mindestens Wochen eher Monate um so Ideen auch umzusetzen und da passiert ganz viel Magie eigentlich in so ganz ganz ganz kurzer zeit.
00:17:15: und da haben wir noch viele andere Geschichten auch für das Smart City Projekt wo dann irgendwie der tolle Projekt Ideen realisiert werden.
00:17:23: also Da ging es zum Beispiel um das Thema Inventarisierung des Waldes, also über Wildkameras zu erkennen welche Tiere eigentlich in welchem Bestand im Wald vorherrschen sind.
00:17:33: Und dann wird am Ende noch irgendwie wenn da neue Features eingebaut dass die Leute auch Tiere richtig zurennen können, also dass DKI auch richtig das Tier erkennt wie so ein Tinder-Feature.
00:17:42: Also da kommen ganz viele neue Ideen zustande an die man gar nicht am Anfang gedacht hat und das ist schon immer was ganz ganz Schönes.
00:17:50: Dann lass uns doch mal so ein bisschen zum Anfang wieder zurückgehen.
00:17:52: Mal gucken, wie wir das eigentlich in Möckum haben.
00:17:54: Das ist jetzt im Jahr zwei tausend achtzehn über einen Daumen.
00:17:56: Wir haben ja begonnen mit der Idee.
00:17:58: Also seid ihr schon da?
00:17:59: Ihr Förderantrag ist durch.
00:18:01: Mietvertrag ist unterschrieben.
00:18:03: Ne, genau!
00:18:03: Mietertag war später.
00:18:06: Aber worauf ich hinausfällig ist... Wie baue ich denn Coworking?
00:18:09: Ich sage jetzt mal Platt Coworkings-Base.
00:18:11: Also ich stelle mir halt vor, jetzt habt ihr Geld auf den Konto um es mal einfach zu machen oder zumindest die Möglichkeit Geld zu investieren über Förderung.
00:18:20: Ihr habt einen Raum, vielleicht mit Mietvertrag oder ohne aber da könnt ihr rein.
00:18:24: der ist noch ein bisschen besiedelt mit was davor so drin war.
00:18:28: wie kriege ich dann ein Konzept da rein?
00:18:30: Wie krieg' ich Möbel da rein, wie krieg ich Mieter da rein?
00:18:33: also diese Co-Occing wo wirst du es dann mieten?
00:18:36: wie seid ihr da angegangen?
00:18:40: Also ich untersuche auch Co-Working Space in meiner Forschung.
00:18:43: Ich schreibe gerade noch die Doktorarbeit, auch über das Thema Co-working und schauen wir jetzt nicht mal einen eigenen Space an – das wäre ein bisschen blöd.
00:18:49: aber andere Spaces.
00:18:50: und da muss man erstmal sagen, da gibt es tausend Wege also ganz unterschiedliche Wege und gerade auch diese Co- Working-Welt.
00:18:57: Da sieht man ganz stark, dass sie dich ganz stark verbreitet, was so die Angebote sind.
00:19:01: Ganz viel geht gerade um ländliches Co-Working das heißt irgendwie so das moderne Dorfgemeinschaftshaus wo du dann eher ein Ergänzungsangebot auf dem Dorf wirklich hast, was multifunktional ist.
00:19:11: zu Beginn ging es natürlich ganz stark um so urbanes Co-working in den Städten.
00:19:15: Dann gab's so riesige Angebote wie WeWork oder ähnliches Die bekannt geworden sind auch bekannt crashed sind also auch eine Riesenblase aufgebaut haben.
00:19:24: Also ich glaube man muss sich erstmal von der Illusion lösen dass man mit Co- Working allein reich wird Ist nicht so.
00:19:31: Kann man einen guten Gewissens sagen, wenn du allein ein Coworking-Space aufmast, Möbel reinstellt und auch Communityarbeit machst ist es privatwirtschaftlich echt schwer das dauerhaft richtig gut am Leben zu erhalten.
00:19:44: Es gibt ja WeWork immer noch und die haben auch viele Standorte so es nicht.
00:19:47: also man kann das schon machen oder auch sicherlich irgendwie kostendecken wahrscheinlich irgendwo machen.
00:19:52: aber es ist erstmal nicht leicht.
00:19:53: ich glaube du brauchst eine Kombination von Angeboten.
00:19:56: Im Hafen gab es zum Beispiel lange Zeiten einen Kaffee oder ähnliches, haben die ergänzend.
00:20:01: Oder dass du zu müssen nach Raumvermietungsangebot hast für Workshopräume und Seminarräume oder ähnlich ist.
00:20:05: Wir hatten damals begonnen also wir hatten die Fördergälder und das war schon das Interessante und Schwierige bei Fördergäldern.
00:20:12: Die sind ja immer sehr restriktiv.
00:20:14: Das heißt die erste Prämisse war schon mal in der ersten Förderung durfte null um Gebäude gehen hat die Förderkulisse so vorgesehen.
00:20:21: Also uns wurde auch gesagt, es darf nicht um die Hülle gehen, es muss wirklich um die Software gehen also um die Community und das Netzwerk.
00:20:29: Das heißt diese erste Förderperiode da ging's ganz stark um Netzwerkarbeit und dann irgendwie durch Events Und das haben wir dann noch im Gebäude Hochschule gemacht.
00:20:38: Erst am Ende ging es um die Verstetigung dieses Projektes und dann ging's wirklich auch um das.
00:20:42: Dann konnte man gut gewissens sagen, jetzt lass uns mal über Gebäuderehen.
00:20:44: Lass uns mehr um Mietvertrag reden.
00:20:45: Und dann haben wir zwanzig einundzwanzig sozusagen die Räumlichkeiten erst so richtig eröffnet und dann wurde es erst richtig physisch.
00:20:52: Davor war sehr viel Events, Netzwerkaufbau, auch die Idee Pitschen.
00:20:57: Da sieht man schon dass es anders ist als wenn du das privatwirtschaftliche Unternehmen gründest weil ich glaube ihr habt deutlich schneller PS auf die Straße gebracht kannst du fast gar nicht mit Förder gelern, ne?
00:21:04: Weil diese ersten drei Jahre oder zweieinhalb Jahre waren dann erst mal fast nur Netzwerkarbeit.
00:21:09: Und danach ging es ums Gebäude.
00:21:11: Das heißt man braucht auch ein gewisses Durchhaltevermögen glaube ich was ganz wichtig ist.
00:21:14: Man kann nicht erwarten dass ja von heute auf morgen die Bude eingerannt wird.
00:21:18: und ich kam hier anfangs auch ein bisschen vor wie so einen Schüler der in einer großen Sporthalle sitzt und sich denkt wo sind jetzt alle?
00:21:25: Wo sind alle?
00:21:25: Wir haben eine coole Halle!
00:21:26: Warum kommen nicht
00:21:27: alle?!
00:21:28: Das hat sich dann aber im Laufe der Zeit echt gewandelt.
00:21:30: also weil... Man merkt, Menschen zu erreichen ist nicht einfach.
00:21:34: Deswegen machen wir auch viel mit Moritz und Harminer zusammen.
00:21:36: das hilft immens dass Leute erst mal wissen okay da ist ein Co-Working Space.
00:21:40: was ist co-working eigentlich?
00:21:42: Ist ja ganz cool!
00:21:43: Und für Personen die häufig selbstständig sind und an der Grenze sind sich in eigenes Büro mieten zu wollen Für diese ist es ein Bombenangebot weil das dann viel günstiger.
00:21:52: Du hast Kollegen um dich rum oder Netzwerk um dich herum, du hast die Kaffeemaschine aus Internet alles ist fix und fertig für Dich Und für die ist echt cool, aber sie muss erst mal erreichen.
00:21:59: Wenn du die erreichst, dann macht es auch richtig Spaß.
00:22:00: und jetzt heute kann ich gut ein Gewissen sagen dass wir eine coole Community haben, die selber Dinge initiieren ohne dass wir das Zentral machen müssen.
00:22:07: Das finde ich so ein Zeichen, das ist auch ganz gut klappt!
00:22:12: ausbalancieren können, die wir da haben.
00:22:14: Auch durch tolle Unternehmensmitgliedschaften.
00:22:16: Also Reinig ist es von Anfang an mit bei uns als Partner dabei.
00:22:19: Die Stadtwerke sind schon sehr lange mit dabei.
00:22:21: Winni, die Sparkasse und noch weitere, die uns wirklich das überhaupt ermöglicht machen und selbst die Räume aber auch nutzen ganz intensiv.
00:22:30: Das heißt du aber eigentlich habt ihr den Standort im Bahnhof aufgemacht?
00:22:35: Mit in der Corona-Krise oder?
00:22:36: Das kam dann noch, genau.
00:22:37: Erschwerend dazu!
00:22:38: Also wir haben begonnen und haben gesagt das ist ein Konzept war Raum für Begegnung und sozialen Austausch.
00:22:46: Und dann war irgendwie solche Distancing die Ansage durch Covid.
00:22:50: Das war natürlich ein Brett aber auch wieder unternehmerisch gedacht.
00:22:55: sucht man ja wenn
00:22:57: du
00:22:57: Zitronen bekommst macht man irgendwie Limonade draus.
00:22:59: Dann konnten wir erfreulicherweise nochmal schauen nach erneut Fördergeldern.
00:23:03: also es war eine Verschiebung in der Zeit Eigentlich und es gab mal Förderkulisse Digital Hubs heißt die vom Land Niedersachsen.
00:23:12: Und jetzt uns dann ermöglicht, dass wir eine schickere Ausstattung bekommen könnten weil da konnten wir investieren.
00:23:17: Meist sind Fördergerda viel auf Personales gerichtet das waren wirklich Fördergärda für Investitionen.
00:23:23: Das war ein bisschen ungewöhnlich.
00:23:25: Und das hat uns aber ermöglicht, dass wir eben nicht mit Bestandsmüben arbeiten mussten und so halbem Bier denken oder so.
00:23:30: Hätten wir auch gemacht!
00:23:31: Hat ja auch seinen eigenen Stil in seinem eigenen Charme eine so ein bisschen hemmtärmliche Kulisse aufbaust.
00:23:36: Aber im Gegenteil, wie konnten dann in wirklich personelle Ausstattung investieren?
00:23:40: Höhenverstehbarer Schreibtisch, Monitor und weiteres... Das war natürlich auch super hilfreich am Ende des Tages, aber am Anfang so nicht gedacht.
00:23:49: Jetzt gibt es oder besser gesagt jetzt mittlerweile gab's ja in Hameln auch einen anderen Co-Working Space, noch der in ähnlicher Zeit glaube ich auch entstanden ist.
00:23:56: Den gibt das jetzt nicht mehr?
00:23:57: Was glaubst du habt ihr anders gemacht?
00:23:59: oder warum seid ihr da vielleicht ein Schritt weiter gewesen auch an dieser Stelle?
00:24:03: Oioioi!
00:24:04: Das war jetzt dünnes Eis um über potenzielle Konkurrenz zu sprechen.
00:24:11: Da gab es ja jetzt noch ein bisschen Nachrecherchen von anderen Zeitungen was in anderen Standorten passiert ist also In Hameln, ich glaube das ist auch publik also kann man jetzt glaube ich auch ganz gut darüber reden.
00:24:22: Also in Hameln gab es ja noch die Orangerie und da gab's ja wirklich dann den Vorfall dass sich nicht getragen hat und ich glaube auch dass das Gründer du oder eine kommt aus Hameln der andere kommt oder hat in Hildesheim gewohnt dass sie sich auch ein bisschen dass es nicht geklappt hat diplomatisch mal ausgegründet aber ausgedrückt also auf dem ersten Weg.
00:24:44: was mir aufgefallen ist war schon die waren viel viel teurer als wir Also für die Co-Worker, also waren auch schick.
00:24:49: War cool gemacht und auch die Marke war cool gemacht.
00:24:52: Aber wir waren viel teurer.
00:24:53: Während bei uns die Co Worker neun, neunzig Euro Protozahlen pro Monat lag das bei denen glaube ich bei fast vierhundert oder so?
00:24:58: Also ein Vielfaches.
00:24:59: wo man sich dann schon mal fragt wer ist denn jetzt eigentlich die Zielgruppe?
00:25:02: Weil natürlich als Einzelperson, also der klassische Co-worker, der vielleicht als Softwareentwickler unterwegs ist oder Webentwicklar oder irgendwas anderes macht, dann überlege ich natürlich was in meinen Ausgaben.
00:25:11: Und wenn ich da natürlich erstmal die Ausgabe fünfund Euro oder vierhundert Euro habe jeden Monat... ist das schon mal krass.
00:25:17: Und auch Angebote, die ich anderen Orts kannte wie jetzt den Hafen in Hannover, die hängen damals auch bei neunundzehreuropotho.
00:25:22: Also das war schonmal sehr auffällig.
00:25:24: und wenn du natürlich in Räumen also nicht in einer groß-grosstatt bist, also nicht Berlin oder Hamburg oder München meinetwegen auch noch dann in Hannova als Landeshauptschädler unterwegs bist, dann weiß natürlich auch dass Raum tendenziell in ländlichen Räum günstiger einfach ist.
00:25:39: Wohnraum Arbeitsraum Auch, so.
00:25:42: Bei mir sind dann natürlich Preiseaufrufs die noch über München liegen weiß ich nicht ob das klappt und das ist auch unser Verständnis.
00:25:49: also wir brauchen glaube ich auch die Unternehmensmitgliedschaften.
00:25:51: und auch muss man auch noch sagen die Stadt haben ist Partner bei uns der Landkreis haben in Pürmont ist Partner mit uns Die nutzen die Räume ganz ganz viel um eigene Fahrstattung durchzuführen.
00:25:59: die Gesundheitsregion macht einiges im Bereich eben Gesundheit.
00:26:03: offensichtlich da sind viele Angebote die dort gut genutzt werden.
00:26:07: als Eventraum Angebote können wir dann auch Co-Working co-finanzieren und quer finanzieren, weil wenn du nur alleine über diesen neun neunzehnte Euro Tarif gehst, dann kannst dir schon ausrechnen dass natürlich super viele Co-worker brauchst um Mietkosten, Personalkosten und Nebenkosten zu decken.
00:26:24: Von daher geht das glaube ich nur so als so ein Konstrukt und das hat die Konkurrenz nicht gemacht.
00:26:31: Und ist aus seiner Sicht deswegen auch noch mal mehr dieser Kontext der Hochschule irgendwie wichtig oder hilfreich?
00:26:37: Ja, brauchen wir
00:26:38: auch nicht darüber reden.
00:26:39: also es Auch ein unfairer Vorteil wird man bei Geschäftsmodellen sagen, die wir da einfach haben.
00:26:44: Wir sind ein Bereich der Hochschule.
00:26:46: Die Hochschul ist ein gemeinsiger Trägerfein habe ich gerade auch schon gesagt und natürlich ist das ein neutraler Ort.
00:26:53: So, wenn du als ein Unternehm, selbst wenn man jetzt irgendwie als Velizary oder Harminer irgendwie ein komisches Base aufmacht dann hat das natürlich immer den Stempel auch drauf.
00:27:02: Was ja auch okay ist und es auch ein Vorteil sein kann.
00:27:04: aber Zochschule ist natürlich schon mal deutlich neutraler weil wir natürlich irgendwie ganz stark dem öffentlichen Interesse folgen und folgen müssen und natürlich die Region mit Talenten versorgen wollen.
00:27:14: Das ist ja unser primär Auftrag eigentlich als Hochschule Und das ist natürlich ein Vorteils, den man da hat plus eben.
00:27:20: Wir haben natürlich Einfach ja ein regelmäßigen Cash-Slow wird man sagen, betriebswirtschaftlicher Art.
00:27:28: Also Geld mit dem wir auch arbeiten können.
00:27:30: bei Fördergeldern ist ganz oft so dass du erstmal in Vorleistung gehen musst und dann kriegst du es erstattet.
00:27:34: das heißt wir arbeiten dann halbis Jahr eigentlich für Laos und dann kannst du den das Geld beantragen.
00:27:40: oder kriegts durch Eigentlich erst, wenn du da Forschengeld hast mit dem du arbeitest.
00:27:46: Und wenn ich jetzt gründen würde und dann als ein Fördergeld bekommen würde, dann müsst ihr irgendwie Personal ja bezahlen.
00:27:50: Wo mache ich das?
00:27:51: Das sind einfach Vorteile da, das als Hochschule zu machen ist aber auch nicht ungewöhnlich.
00:27:57: Ich hätte gesagt, ich forsche es gibt Aufsätze die ich explizit um Universitätsco-Working Spaces kümmern beispielsweise.
00:28:03: also es ist nicht so krass ungewönlich weil für Universitäten natürlich auch ganz spannend ist... die klassische Bibliothek vielleicht, Uni-Bibliotheken anders zu denken als Co-working Angebot zu organisieren um dann eben auch in der displanäre Arbeiten zu forcieren mehr Austausch zu forcieren genau.
00:28:20: Cool!
00:28:21: Wo soll's mit Cedita mal hingehen?
00:28:23: Gibt es so eine größere Vision die aus einer Sicht noch dahinter steckt?
00:28:27: Ja, wir hatten natürlich ursprünglich diese Idee des Austauschs und der sozialen Begegnung.
00:28:32: Ich glaube das sind jetzt wirklich auf einen ganz guten Wege, dass man sagt okay da ist eine Community die sich regelmäßig trifft, die sich organisiert wo neue Unternehmen hervorgehen oder neue Projekte injiziert werden.
00:28:39: Das ist schon echt super!
00:28:40: Wir haben jetzt vor kurzem uns noch erweitert.
00:28:43: also wir haben Räumlichkeiten für Start-ups explizit jetzt im Angebot mit Einzelbüros oder Zweierbüros, die man als Gründer sich anmieten kann über uns.
00:28:53: Da kann man gerne von zu gehen.
00:28:55: Das ist schon mal ganz cool, weil sonst sind wir sehr offen von den Räumlichkeiten.
00:28:59: Wir haben einen offenen Co-Working-Bereich, wir haben verschiedene Workshop-Präume aber eben nicht so ein klassisches Zweierbüro oder so.
00:29:05: Das haben wir jetzt im Angebot.
00:29:06: das heißt da sind wir schon wieder in Schritt weitergegangen und wir haben auch einen Mini Maker Space mit einem sehr proffsionalen drei D Drucker und drei D Scanner.
00:29:14: Das heißt du kannst dann auch mehr...das ist für Prototypisierung mega gut.
00:29:17: also wenn du eine Idee hast die immer haptisch ausgedruckt werden muss und kann Dann kann man das dort machen.
00:29:23: Das passiert jetzt auch schon, also gerade auch für ein Projekt, das wir in der Hochschule haben werden da schon die ersten Prototypen gedruckt regelmäßig.
00:29:29: Also das ist im Einsatz.
00:29:31: Machen wir zusammen mit dem Smart City-Projekt des Landkreises und da sind schon echte Entwicklungen, die über das hinausgehen, was wir ursprünglich mal als Idee hatten.
00:29:39: Und ja jetzt kann man vielleicht sagen, wir haben gerade so die Idee natürlich diesen Bahnhof weiter als Innovationsbahnhof Ideenbahnhof auszubauen.
00:29:47: Da sind Hoffentlich ganz gut unterwegs, aber es ist wirklich einen guten Zulaufpunkt hat.
00:29:52: Wenn man in der Region einfach ist und sagt ich habe eine Idee Ich würde gerne weiterentwickeln egal ob das jetzt eine digitale Lösung ist oder sowas haptisch ist mit dem prei d Drucker Und dass so als der zulaufpunkt zu sein.
00:30:04: das ist glaube ich das was uns vorschwebt.
00:30:05: cool
00:30:07: So viel vielleicht an der stelle.
00:30:08: erst mal zu sedita.
00:30:09: ja inwiefern würdest du dich denn persönlich Aber nehmen?
00:30:12: gerne erstmal schon kaffe ich kann kurz ein bisschen Zeitlich überbrücken.
00:30:16: Inwiefern würdest du dich denn persönlich so auch als Gründer verstehen, identifizieren?
00:30:21: Also du bist ja im angestellten Verhältnis da jetzt mal über die Hochschule, forscht in dem Bereich, hast dabei immer so diesen, ich sag mal Innovationscharakter ja auch somit dabei.
00:30:31: also inwiefern Würdest Du Dich selber auch als gründer bezeichnen?
00:30:33: Genau!
00:30:35: Danke fürs Beizuwerfen.
00:30:37: An der Hochschule darf wir sozusagen so wie ein Intraprinör werden vielleicht sagen, also in einem Unternehmen unternehmerisch handeln und das so agieren.
00:30:48: Das ist ja das was wir mit Cdita machen da einen neuen Bereich aufbauen.
00:30:52: und darüber hinaus Habe ich noch mit Mike, das ist ein Kumpel bei mir.
00:30:56: Der auch an der Hochschule als Professor tätig ist in einem kleinen Zeitprojekt Inuletics wo ich sozusagen dann wirklich als Gründer unterwegs bin, wo wir eben auch Organisationsberatung anbieten.
00:31:06: Das heißt auch über Workshops gehen und Organisationen begleiten bei ihrer Transformation.
00:31:10: Wir haben ja am Anfang schon darüber gesprochen was so mein New Workverständnis ist und da hatte ich ja relativ früh gesagt diese Organisationsperspektive in der ganz Wichtige ist, also dass man sich nicht nur die Symbole, die Räume anschaut sondern eben auch wie sind wirklich die Strukturen?
00:31:22: Also wir sind die Teams zusammengesetzt.
00:31:25: Wie sind die Projekte zusammengesetzt?
00:31:26: Wir sind die Hierarchien eigentlich und laufen die Meetings auch ab.
00:31:30: Also siehst du was anzuschauen und das bieten wir eben auch über Inno-Lethics an, dass man eben über Workshops sich dem Ganzen annähert und dann sich hoffentlich sinnvoll transformieren kann, dass dann eben auch solche Räumen wenn man die schon eh um Bord genutzt werden für Ideenfindung und für Kreativität.
00:31:47: Und wahrscheinlich ein Kofferwort, wie es ja auch bei Weleisouillet so schön heißt aus Innovation und Athletik.
00:31:53: Athletik,
00:31:54: Ethik ist mit drin!
00:31:56: Wir haben das Thema TH, wenn man das nachschaut, da haben wir ja andersherum geschrieben als wo es bei Atletik vielleicht, bei Atlätik hast du ja wohl sprünglich, so Inuletics, I-N-N O L E T H I X, genau.
00:32:09: Das ist ein Kofa Wort und eigentlich ... Wir finden die Domäne Sport ganz, ganz spannend.
00:32:14: Daraus kann man viel lernen und viele Parallelen ziehen.
00:32:17: also wir machen auch viel im Bereich Sport.
00:32:20: Also Mike war auch Finanzvorstand bei Hannover-Six九zig haben dann ein ganz ordentliches Netzwerk aber macht das auch für andere Unternehmen und nutzen dann häufig Sport ebenso als Metapher oder Ein Bereich, aus dem man viel lernen kann.
00:32:36: Weil du natürlich da auch über Teams nachdenken kannst, über Taktiken nachdenkernst und viele Parallelen eben hast die für jeden dann sehr begreiflich glaube ich sind und nicht so abstrakt bleiben.
00:32:46: Das heißt ihr begleitet also Unternehmen bei dem Thema?
00:32:48: Genau!
00:32:49: Was sind so Antriebe?
00:32:51: Warum sagt ein Unternehmen... Ich möchte mich irgendwie mit diesem, ich nenne es meist New Work irgendwie allen was da in den Dunstrest rum ist beschäftigen.
00:33:00: Genau.
00:33:00: Man kann sicherlich ein paar typische Probleme nennen, also dieses Gefühl man ist zu langsam, das Gefühl unsere Meetings sind laufend nicht effizient ab und es ist auch so eine typisches Symptom.
00:33:11: Manchmal ist es auch so ne Formu einfach, so ne Four of Missing Out, dass man sagt alle anderen machen da gerade was, ich soll mir nicht auf etwas tun.
00:33:18: Also da gibt's ganz unterschiedliche Beweggründe.
00:33:21: Ich glaube derzeit, also wir reden ja eigentlich wenn man sich die Wirtschafts-Situation anschaut viel von Krise gerade im Industriebereich.
00:33:27: und eigentlich ist aber Krise auch eine Phase wo ganz viele Innovationen eben zustande kommt.
00:33:30: Und ganz viel mal ausprobiert wird was erstmal auf den ersten Blick widersprichtig ist weil es geht vielleicht um mehr Effizienz denn je.
00:33:38: gleichzeitig spüren alle so einen Druck sich verändern zu müssen.
00:33:41: Also ich glaub wenn der Druck nicht groß genug ist Wenn die Krise nicht groß genug ist dann gehst du doch wieder in das Geschäft zum der etwas schon lange sehr gut funktioniert hat.
00:33:49: Und gerade ist vielleicht eine Phase, wo es echt dann auch mal krachen kann oder wo's echt schwierig ist.
00:33:53: Was denn aber auch ne Chance ist?
00:33:55: Also was dann auch eine Möglichkeit ist neue Wege zu gehen und die auch ernsthaft zu gehen.
00:34:00: Nicht so sagen wir transformieren uns, wir verändern uns.
00:34:02: am Ende hast du vielleicht einen anderen Unternehmensname oder einen anderen Abteilungsnamen.
00:34:07: Aber eigentlich machen alles gleich wie vorhin.
00:34:08: Die Strukturen sind dieselben.
00:34:09: also das ist da jetzt auch eine Chance und von daher diese Krise spüren grad viele und sich dann wirklich ernsthaft hinterfragen.
00:34:16: Wo müssen wir eigentlich hin um nachhaltig Markt zu bleiben und erfolgreich zu bleiben.
00:34:21: Würdest du sagen, dass das eher ein Thema ist?
00:34:23: Was von der Geschäftsführung ausgeht oder eher ein thema was von den Mitarbeitenden ausgeht wo die geschäftigung nur darauf reagiert?
00:34:30: Das ist eine gute frage.
00:34:31: das erlebt man vielleicht beidseitig also kommt drauf an auch in welchem bereich wahrscheinlich welche unternehmensgroße unterwegs bist.
00:34:39: ich denke jetzt vor allen Dingen vieles am mittelstand also viel wo wir mit Unternehmen sprechen sind halt so der klassische Mittelstand ein produzierendes Unternehmen, wo halt achtzig Prozent in der Produktion an einer Maschine stehen und dann zwanzig Prozent Backoffice.
00:34:52: Da kann ich mir durchaus vorstellen das Geschäftsführer sagt Was soll ich jetzt mit meinem CNC-Fräser machen?
00:34:58: Soll der Kicker angehen, das geht nicht.
00:35:01: Und die wollen ja trotzdem vielleicht irgendwas machen.
00:35:03: Genau!
00:35:03: Es geht natürlich auch nicht darum dass sie ein Kickern oder so sondern es geht wirklich darum wie sich die Prozesse anzuschauen und zu schauen wie kann man das optimieren?
00:35:08: wir sind die Hierarchien in dem Bereich aber klar.
00:35:11: also ich glaube gerade in diesem Bereich ist wahrscheinlich oft die Geschäftsführung auch die dann merkt okay da passiert was Ich muss etwas machen die Zahlen werden vielleicht nicht besser Wir merken auch Druck.
00:35:22: Also wir reden ja dann oft.
00:35:24: Auch so ein Begriff, der auch sehr häufig nutzt wird ist hier dann WUKA.
00:35:27: Also wir haben diese Volatilität die ungewissheitende Komplexität, die Ambiquität also mehr Deutigkeit und das wird ja gerade immer mehr spürbar durch neue Krisen im schlimmsten Fall durch Kriege, aber eben auch die Folgen daraus.
00:35:42: Also jetzt gerade wieder über die Ölknappheit und dann merkst du halt wie schnell sich eigentlich so Märkte verändern und Bereiche verändern von jetzt auf gleich.
00:35:50: Und da merkst Du schon, Du brauchst eine gewisse Anpassungsfähigkeit, Du musst irgendwie in der Lage sein zu reagieren.
00:35:55: und wo fängst Du denn überhaupt an?
00:35:57: Wenn Du natürlich ein Unternehmen hast was schon jetzt zwanzig dreißig Jahre lang gut gelaufen ist, wie eine gut geöhrte Maschine gelaufen sind und dann zu sagen oh jetzt müssen wir mal reagieren das ist schwer!
00:36:07: Weil die Leute haben natürlich ihre Gewohnheiten, auch als die ganzen Bereichsleitern ihre Gewohnhalten und ihre Machtverhältnisse, die üblich sind in so ein Unternehmen.
00:36:15: Und dann zu sagen wir ändern das Ganze mal, das ist echt nicht einfach und da brauchst du meist noch mal eine Unterstützung oder eine Idee wie man da überhaupt anfängt.
00:36:22: Wenn ihr jetzt immer so bisschen rumphilosophieren und mal sagen, wir nehmen einen klassischen Mittelstand der halt viel Produktion hat, der sagt ich möchte was machen aber Hundert-achtzig Grad Wände machen.
00:36:33: Was könnten so die ersten ein, zwei, drei Schritte sein?
00:36:36: Wo die sagen da könnte man schon was Machen umhalten für die Mitarbeitenden spürbar etwas zu verändern am besten Fall zum besseren.
00:36:43: Genau also auch Da ist das Spannungsfeld.
00:36:45: auf einer Seite wirst du ja versuchen irgendwie alle mitzunehmen und alle abzuholen.
00:36:48: Auf einer Seite weißt Du auch Das geht eigentlich gar nicht Und der Rad ist ja häufig gar nicht so hilfreich zu sagen Alle müssen mitgenommen werden weil manche wollen halt auch Gar Nicht und dass den aufzuerlegen.
00:36:58: Also wenn ich jetzt eine Person denke die kurz vor der Rente steht, die plant vielleicht andere Sachen.
00:37:03: So und jetzt zum Innovationsvorräter zu machen wird schwierig.
00:37:07: Da muss man schon mal analysieren wie ist eigentlich so die Struktur der Person, die du da hast?
00:37:13: Und dann kannst du natürlich in der Wissenschaft spricht man ja oft von Ambidextrie also so einer Beidhändigkeit, also diesem Widerspruch zwischen Du möchtest eigentlich effizient sein oder eine Prozesse und ein bestehendes Geschäft sehr gut ablaufen.
00:37:25: auf einer Seite musst du aber auch neue Ideen austesten, explorieren Und diese Beitrennigkeit aus der Balance ist dann nicht einfach.
00:37:32: Du kannst aber überlegen, wie kannst du das denn?
00:37:34: Man muss es trennen glaube ich so.
00:37:36: und dann kannst du natürlich das räumlich trennen.
00:37:37: man kann das zeitlich trennt man kann auch inhaltlich trenne und dann kommt man halt zu ansetzen an dem man sagt okay du hast bestimmte Teams interdisziplinäre Art die sich damit solchen Themen beschäftigen dürfen dürfen in den Innovationsthemen oder du schaffst wirklich doch eine Räumlichkeit in denen das geschieht.
00:37:52: Das ist dann diese Zeit der Labs gewesen also Innovationslabs und Räumnigkeiten wo das dann passieren soll.
00:37:59: Oder halt zeitlich, indem man sagt okay jeder Freitag ist für freie Ideengestaltung zum Beispiel.
00:38:03: Was auch mal ich unternehmen mache oder einen bestimmten Zeitslot geben zu sagen okay da dürft ihr machen was ihr wollt aber lass uns einmal drauf schauen was eigentlich dabei rauskommt.
00:38:09: also mal so typischerweise dann ich sehe immer drei Hebel die Zeitdimensionen die Ortsrichtung und auch zur Inhaltsrichtungen wenn wir die man ganz gut schrauben kann und schauen können ok was verändern wird um mal etwas zu testen.
00:38:20: Und dann versuchen wir natürlich irgendwie so ein wie so eine kleine Sandbox zu schaffen wo man was austesten kann und experimentieren kann in einem begrenzten Rahmen um dann zu schauen, passiert da was.
00:38:31: Und das dann aufzubauen wie eine Pflanze wachsen und größer werden zu lassen.
00:38:35: Dieses zwanzig Prozentmodell hat ja Google sehr lange propagiert.
00:38:39: Die Mitarbeiter in den zwanzigeren Arbeitszeit für irgendetwas sozusagen nutzen durften wo dann durchaus bei Google Maps ist heraus entstanden meine ich.
00:38:50: Also es sind einige Sachen die denen tatsächlich heute einen großen Teil des Geschäftsmodells darstellen raus entstanden
00:38:57: ist.
00:38:57: wieder schwer zu planen.
00:38:59: Das Thema wie mit der Unternehmensgründung, also da können wir nur Angebote schaffen.
00:39:03: aber du kannst und Unternehmen sind ja häufig darauf aus irgendwie sich so einen Return on Investor oder so zu kalkulieren um ein Business Case zu kalkulieren.
00:39:10: Und wenn man sagt okay ich gebe jeden Freitag frei oder jetzt hier die Arbeitszeit oder sowas Du kannst ja nicht garantieren dass dann Google mir das am Ende herauskommt.
00:39:16: Also gleiche Schwierigkeit die wir beim Co-Rank Space auch ein wenig haben zu sagen Wir wollen eigentlich in der Nehmsgründungen forcieren Innovationen forciern wir können es aber nicht garantiern wir können nur einen Rahmen schaffen.
00:39:26: Ja, was ich häufig sehe wenn ich so mitgeschöpft zuhör und zumindest sagen, den ich ja viel spreche ist.
00:39:31: Das in meiner Meinung nach die Mitarbeiter ganz ganz ganz viele Ideen haben von denen sie gar nichts mehr haben.
00:39:36: Und dann muss die halt irgendwie rauskitzeln.
00:39:39: man kann nicht über solche Themen reden wir auch überhaupt über Organisations Veränderung selbst sowas einfaches wie stellen Obstkopf irgendwo hin hat ja organisatorische Auswirkungen und da muss ich die.
00:39:50: richtigerweise sagst du die Mitarbeitenden mitnehmen.
00:39:52: dafür muss ich halt mit ihnen sprechen.
00:39:55: Grandiosidee, einfach mal fragen.
00:39:58: Was würdet ihr denn machen?
00:39:59: Weil häufig merken wir, also auch von unserem Thema ist ja dann anders gelagert dabei geht er in die ähnliche Richtung, dass die Mitarbeitenden ganz fantastische Ideen haben.
00:40:09: Also ich würde auch sagen das Organisation eigentlich kein Ideenproblem haben sondern eher ein Umsetzungsproblem von Ideen und dann die rauszukitzen um einen Rahmen zu schaffen wo du sagst okay jetzt testet mir deine Idee mal weil was ja euer Personenunternehmen häufig merkt Jeder, der vielleicht mal in einem größeren Unternehmen tätig war als angestellte Person, die kennt das wahrscheinlich.
00:40:25: Dass man sich denkt eigentlich könnte der Prozess viel besser ablaufen oder ich habe eine Idee für irgendwas?
00:40:31: Ich hab es auch schon einmal eingebracht aber dann wurde's halt nicht gemacht und irgendwann hast du so ne Frustration und sagst okay jetzt brem ich mir ja nicht mehr ein Leute komm jetzt habe ich drei mal Ideen vorgeschlagen wurden die jedes Mal abgeschmettert.
00:40:41: oder das ist dann irgendwie ein bisschen frustrierend, auch emotional einfach und dann bringst du dich nicht mehr ein.
00:40:45: Und da musst du natürlich erst mal einen Rahmen schaffen wo die Leute erstmal sich Traum wieder einzubringen, die Ideen zu äußern und dann noch einmal wirklich was testen.
00:40:51: Also dann einen Rahmen, so eine Sandbox hatte ich eben gesagt, schaffen wo man dann wirklich mal etwas ausprobiert.
00:40:57: Habt ihr Berührungspunkte zur öffentlichen Verwaltung mit dem Thema?
00:41:00: Kannst du was dazu sagen wie es da so ist?
00:41:03: Das kenne ich natürlich dann eher aus der Cdita-Brille, weil wir – und ich hätte ja gesagt – statt Landkreis bei uns als Partner sind die UZG-Werkstatt.
00:41:12: Also für das Onlinezugangsgesetz ist dann regelmäßig bei uns das Smart City Projekt, es ist regelmäßig mit uns aus einer Smart City Förderrichtlinie.
00:41:19: Dabei ist auch das Spannungswert auf der einen Seite wenn das geförderte Gäder sind und deren Umsetzung ist auch nicht trivial also weil du da auch relativ restriktive Grenzen hast, die dann irgendwie durch Förderalismus getrieben sind was es nicht einfach macht, etwas umzusetzen.
00:41:35: Auch da ist für mich der Hackathon ein bisschen das Paradebeispiel wie man so eine Sandbox schaffen kann.
00:41:39: Also Hackathon ist auch ein zentrales Projekt bei Smart City und auch da haben wir jetzt einen Rahmen geschaffen wo man wirklich was ausprobieren kann experimentieren kann, wo sich dann auch eine Gruppe gefunden hat die über den Hackathon hinaus regelmäßig trifft technischen Lösungen arbeitet, also so Partizipation und sowas ist dann überhaupt möglich geworden.
00:42:00: Da hat es dann da ganz gut geklappt weil so ein Alltäglichen ist natürlich nicht einfach wenn du in einer bürokratischen Organisation unterwegs bist da Innovation zu realisieren.
00:42:09: Inwiefern ist diese Innovationsfreude aus deiner Sicht oder deine Erfahrung nach?
00:42:14: Ich meine Du hast mit vielen Unternehmen verschiedenen Playern so zu tun.
00:42:17: eventuell auch eine Altersfrage.
00:42:19: Also gibt es Beispiele weiß ich nicht wo auch junge Führungskräfte, Entscheider vielleicht diesen Innovationsthema eher verschlossen gegenüber sind und dann andererseits für diese klassische Brille man aussetzen würde.
00:42:34: Wir machen alles so wie schon immer war irgendwie er von den Älteren propagiert wird oder wie würdest du es einschätzen?
00:42:39: Genau ich hätte davon nicht so viel.
00:42:40: also da will ich sehr vorsichtig sein.
00:42:43: Es ist wie mit einem geschlechter Thema das Alltas-Thema ist ein Merkmal von einer Person um dann alles darauf zurückzuführen zu sagen jetzt die alten sind nicht mehr innovativ oder die erfahren sie nicht mehr innovative oder sowas.
00:42:54: Da würde ich ganz vorsichtig sein.
00:42:56: Und ich glaube auch, bei fast jeder Organisation war irgendwann mal innovativ und dann kommt es dabei in so ein Innovators-Dilemma also so einen Dilemma... Dann irgendwie du warst erfolgreich damit und bist lange erfolgreich, hast die Strukturen aufgebaut und dann aber wir zu sagen jetzt ändere ich mich nochmal das tut halt echt weh!
00:43:12: Das ist halt echt anstrengend.
00:43:13: Das heißt diese ganzen erfahrenen Personen, die wir heute vielleicht den dem jemanden zusagen, die sind aber nicht innovativ, die waren vielleicht schonmal sehr innovativ coole Lösungen reingebracht, dann tut das aber heute weh, das über Bord zu werfen.
00:43:25: Das liegt aber nicht an dem Alter sondern vielleicht an den Erfahrungen, die da gemacht wurden.
00:43:30: im Unternehmen und umgekehrt hast du auch sicherlich junge Leute wie gesagt, die schon so gepolt sind zu sagen Ich möchte jetzt nichts Neues ausprobieren oder so etwas.
00:43:40: Wir erleben ja gerade auch ein wenig den Trend, ich kann ihn nicht durch Fakt untermauern aber dass Jobs in der Verwaltung und Lehrerjobs gerade wieder ein bisschen beliebter geworden sind weil wir diese Krisen haben und auch junge Leute vielleicht sagen okay das ist für mich auch ein Wert wenn ich weiß ich kann lange in einem Unternehmen bleiben oder bei der Stadt bleiben oder nach Schulangestellte sein.
00:43:57: also zum warmen Status hat dann mir eine ganz neue Attraktivität.
00:44:01: Das erleben wir ja auch bei jungen Leuten.
00:44:03: Von daher glaube ich nicht, dass Alter das maßgebliche Faktor ist dafür.
00:44:08: Aber wenngleich hat er eben auch schon gesagt du bei einer Person die kurz vor der Rente steht, die sich dann ihre Pläne macht und nicht erwarten kannst, dass sie jetzt sich morgen als Innovator hinstellt und sagt jetzt machen wir unseren Prozess immer komplett neu mit KI und alles digital.
00:44:21: Das kann man auch nicht erwartern.
00:44:22: von daher ist Alter ein Faktore aber bestimmtlich der zentrale.
00:44:28: Okay.
00:44:28: Was ich an dir persönlich ganz interessant finde, du bringst ja so eine in gewisser Form externe Perspektive nochmal hier auf Hameln und den Landkreis im Prinzip.
00:44:37: Du kommst gebürtig glaube ich auch... aus Hannover oder bist du zumindest aufgewachsen?
00:44:43: Du
00:44:43: wohnst auch immer noch in der Region, genau.
00:44:45: Von daher also kein harmener in Anführungsstrichen so in der Form.
00:44:49: Inwiefern hilft das vielleicht auch diese externe Perspektive und dieses ich sage mal Großstadtdenken an Anführungstrichen eher für diese Innovationskraft hier auch in Form von Cedita usw.
00:45:00: mit nach Hameln zu bringen?
00:45:02: Das wäre genau... Also ich bin seit des Jahrzehntes sehr regelmäßig in Harmen.
00:45:07: Erst im Dualstudium, dann im Berufsbegleitestudium und jetzt bin ich eben auch als Angestellter an der Hochschule sehr regelmässig in Harmin und kann das ein bisschen beobachten.
00:45:17: ob meine Perspektive dann die richtige ist weiß ich nicht genau.
00:45:19: aber man erlebt natürlich etwas was wenn bei Co-Working auch erlebt immer wenn von so einem Gemeinschaftsbegriff ausgeht dann schließt er ja auch aus.
00:45:27: Und wenn du jetzt natürlich sagst du bist kein Harminder
00:45:32: So was ich gemeint.
00:45:32: Ich weiß, dass du mich meinst.
00:45:34: Aber es schwingt ja immer mit.
00:45:35: Das ist ja auch nicht schlimm.
00:45:37: Der Widerspruch wenn du sehr stark deine Regionalität betonst, dann schließt du andere... Dann wird's uninteressant für eine Vorraner zum Beispiel.
00:45:44: Also das ist ja interessant.
00:45:46: Wenn auf einer Seite jetzt das hier Weser-Bergland, Weserbergland und Weserbergland, dann sprichest natürlich die Region nicht außerhalb an weil sie sagen sich schön, ihr seid in der Welt so aber Ich bin Hannover, Hannover-Song ungefähr.
00:45:57: Also das ist ja... Gemeinschaft widerspricht dann irgendwo auch so eine Inklusivität einfach wenn man das zu sehr betont und klar ist mir das auch häufig passiert.
00:46:07: also ich werde da noch irgendwie angesprochen wo wohnst du eigentlich?
00:46:10: Wo hast Du denn eigentlich gebaut?
00:46:11: Und wo kommst Du eigentlich her?
00:46:13: Da schwingt es immer ein bisschen subtil mit.
00:46:15: hat er nie eingestört zum Glück.
00:46:17: Er hat mich jetzt auch gewundert.
00:46:18: Wenn er ihm gesagt hätte ok Du bist kein Harmener Dann komme ich nicht zu dem Co-Working Space oder sowas.
00:46:22: Das wäre jetzt sehr eigenartig.
00:46:25: Aber natürlich beobachtet man, dass es da so eine Eingeschworenheit ist vielleicht übertrieben.
00:46:29: Aber dass es so eine Regionalität gibt auf die man auch stolz ist glaube ich was aber auch eine Stärke einfach ist.
00:46:36: Man kennt sich natürlich... Ich hätte nicht gedacht als ich hier damit angefangen habe das es so politisch für mich ist.
00:46:42: also ich dachte hey wir bauen jetzt hier einen Co-Works Space auf, lassen sie mal in Ruhe diesen Co-work space aufbauen.
00:46:47: Aber es ging ja dann los mit einer Pressekonferenz.
00:46:49: Es ging dann los wie landliche Politiker ein.
00:46:52: und so weiter und so fort, das hätte ich gar nicht auf dem Schirm gehabt.
00:46:55: Und deswegen glaube ich in Hannover auch nicht passiert.
00:46:57: Hätte ich an Hannover einen Cooling Space aufgemacht dann hätten die gesagt ja mach erst mal so einer von vielen vielleicht ne?
00:47:02: Nicht ganz viel.
00:47:03: In Hannover ist es auch nicht riesig aber einer von mehreren wäre da nicht so in den Fokus gerückt.
00:47:08: Das ist halt Fluch-und Segen zugleich.
00:47:10: also kriegst du dann relativ schnell so eine regionale Sichtbarkeit.
00:47:12: Du kriegest vielleicht auch relativ schnell mal ein regionalen Stempel oder sowas aufgedrückt.
00:47:16: Und das ist halt wie gesagt Chancenrisiko zugleich.
00:47:19: Und da geht es dann, glaube ich auch die Balance zu halten.
00:47:20: Zu sagen auf der einen Seite ja wir sind hier in Hameln das ist auch cool dass wir hier sind aber an der anderen Seite sprechen wir Tische und unsere Wir vermieten auch Workshop-Räume.
00:47:28: Versuchen wir auch Leute außerhalb von Hameln Pümmern anzusprechen.
00:47:30: Dass sie auch mal bei uns die Räume nutzen und dann muss man da auch die Ballance halten.
00:47:34: Jetzt ist noch mal konkret auf den regionalen Raum, Hameln und Umgebung irgendwie zu sprechen.
00:47:38: Du hast viel mit Unternehmen, mit verschiedenen Organisationen usw.
00:47:41: zu tun.
00:47:41: aus der Region?
00:47:42: Was würdest du denn sagen, lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten aber wie innovationsfreudig sind die Unternehmen hier bei uns in der Region?
00:47:49: Ja also wir haben durchaus ja Daniel auch schon gesagt der Mittelstands geprägten Bereich hier Und wir wissen ja auch dass der nicht umsonst gesagt das der Mittel stand irgendwie eigentlich in einer der Innovationsmordauer der Wirtschaft ist.
00:48:00: Also Ich glaube, du siehst es einfach schon unternehmen.
00:48:04: Teilweise auch die man gar nicht auf dem Schirm hatte oder so gar nicht so kennt, die dann in ihrer Nische aber Weltmarktführer sind oder irgendwie weltweit echt sehr erfolgreich sind und das ist schon mal besonders.
00:48:15: Und dass ist schon einmal cool!
00:48:17: Das hat natürlich in Regionen wie wenn man jetzt an Wolfsburg denkt... Also nicht, da denke ich ja an Volkswagen.
00:48:21: Da denke ich an die Beratungen übernehmen, die um Volkswagen rumsitzen und die Zulieferer usw.
00:48:26: Und du hast halt dadurch nicht eine krasse Abhängigkeit.
00:48:28: also was ja ... Unternehmen in Deutschland in der Krise sind, dann merkst du natürlich das zieht sich durch die ganze Promche, durch den Zulieferer und so weiter und sofort.
00:48:37: Ja, du hast hier Industrieunternehmen auch einige für dich auch teilweise mal schwieriger wird sicherlich aber du hast ja da nicht diesen einzigen Branchen-Schwerpunkt.
00:48:45: Du hast auch Tourismus, du hasst Glas, also verschiedenste Branchen, die ja auch ansichtig sind was es ja auch eine Stärke ist dass es da nicht nur ein Unternehmen ist, von dem alle abhängig sind, sondern verschieden.
00:48:57: Und eben im Bereich Mittelstand eben schon gesagt die ja echt auch Innovation vorwärts treiben können weil sie vielleicht dann doch Vorteile haben gegenüber so einem großen Laden wo du noch mehr Organisationstheat und Organisations-Schwierigkeiten
00:49:09: hast.
00:49:09: Ja kann ich mir vorstellen wir haben noch einen Format was ihr auf jeden Fall gerne mit einbringen würdest das unser Macher Moment Tages der Woche, der letzten Monate des letzten Jahres.
00:49:21: Zeitraum ist egal, kannst du dir ausdenken?
00:49:23: Gibt es denn aus deiner Sicht so einen Machermoment, der dir einfällt wenn wir über so ein Momentum sprechen?
00:49:31: Ja super viele!
00:49:34: Wir fühlen uns ja ein wenig wie Unternehmer im Unternehmen oder also wie so Gründer in dem Unternehmen.
00:49:39: und dann hast du natürlich ganz viele tägliche Momente.
00:49:43: Wir merken gerade einen krassen Zulauf von neuen Co-Worker, den wir so gar nicht auf dem Schirm hatten was super schönes.
00:49:47: Also Leute wo man sich denkt, ey wir haben einfach jetzt schon echt langen Werbung gemacht und es kommen Leute, ah ja wir haben das mal gegoogelt und finden wir echt... Das ist schon ein Moment der grade sehr aktuell ist, sag ich mal jetzt ab Januar, wo wir einfach merken okay da melden sich mehr Leute an und Leute die mega geile Jobs haben und spannende Jobs haben entweder selbstständig unterwegs sind oder in einer Anstellung, die halt einfach spannend sind.
00:50:04: Und das ist halt so im Moment wo du denkst, johh das klappt ne?
00:50:07: Also co-working klappt hier!
00:50:08: Du gehst dir hin und hast halt ein Gefühl was mindestens so cool ist, wie im Hafenernofer.
00:50:15: Das funktioniert hier.
00:50:16: und das ist ein Moment an dem ich da denke wo ich sage ja oh das hat funktioniert diese Visioneswahl geworden.
00:50:23: wenn man jetzt ein bisschen raus summt dann hat er schon gesagt wir haben jetzt neue Räumlichkeiten was natürlich eine super Entwicklung ist dass die jetzt am Start sind wo wirklich sich Gründe einbieten können wo du einen Prototypen drucken kannst was auch so ein echt starker Moment ist dass auch das jetzt realisiert wurde.
00:50:38: Und der Dritte vielleicht, den ich jetzt aber auch schon ein paar Mal angesprochen habe ist halt dieser Hackathon.
00:50:42: Wo du halt immer so eine Magie im Raum hast wo wirklich neue Innovationen stattfinden und wo halt dann auch wirklich beim letzten Mal mal gleich, weiß ich nicht, fünfzig-sechzig Leute die jetzt Teilnehmenden dabei waren plus dann irgendwie Coaches Daniel, du bist ja als Coach auch immer regelmäßig mit dabei, die halt unterstützen und da hast du wirklich keine gar nicht so kleine Personenzahl die sich das Wochenende Zeit nimmt.
00:51:03: Wir zahlen den nix, also wir machen es ja freiwillig weil's Spaß macht so was zu Tüfteln, zu programmieren, zu basteln und die da echt coole Lösungen basteln.
00:51:12: Und dieser Pitch Moment dann der ist dann Sonntag Das ist jetzt dieses Jahr im November übrigens den Hackathon.
00:51:19: Der ist halt auch besonders Weil dann kommen die Leute die Tüften dann die Nacht lang durch und dann stellen sie es vor wie so hat ich ja gesagt bei der Hölle der Löwen oder so pitchen ihre Ergebnisse Beeindruckend, beeindruckend was daraus kommt.
00:51:32: Insbesondere muss man auch sagen durch jetzt die KI-Entwicklung weil man sieht halt jetzt beim ersten Mal war Chechipiti noch sehr neu sag ich mal.
00:51:40: Jetzt inzwischen ist es ja ein alter Hut und auch die ganzen Verwandtensysteme.
00:51:43: Inzwischen wenn die Pitch'n zeigen nicht nur ihren gebasteten Prototypen sondern haben gleich noch eine Brand entwickelt, haben gleich einen Marketing-Slogan, haben ein kleines Logo mit drin.
00:51:52: Was sie realisiert bekommen im Coding ist viel weiter als vorher.
00:51:57: Also sie ist halt auch da die technische Entwicklung parallel läuft, die dann eben zu noch spannenderen Ergebnissen führt als das vielleicht noch zu Beginn war.
00:52:03: Als wir angefangen haben mit Neckarton-Beschicht.
00:52:06: Ich glaube dann, wenn wir im letzten Podcast gar nicht drüber gesprochen, was dein Machermoment der letzten Zeit war?
00:52:11: Ja, können wir nicht, ne!
00:52:14: Das mich kurz zurücklegen... ja ich hatte das danach angerissen nämlich die OP wo ich mich von meiner schiefen Nasenscheide waren getrennt habe, weil das alles relativ... ich hab das lange vor mir hergeschoben.
00:52:23: und dann habe Herr Doktor, in zwei Wochen wir beide und er gesagt klar, machen wir.
00:52:29: Und dann haben wir ihn von zwei Wochen zum Glück unter Hilfennahme meiner Assistentin weil die alles für mich organisiert haben.
00:52:34: Hätte das nicht geklappt?
00:52:35: Da hat die OP auf hingestellt alle Vordersuchen gemacht und dann ging das so durchgetakt und es war wirklich so wo ich meinte, dass passt gerade alles zusammen, weil Auto war in der Werkstatt eine Woche.
00:52:45: Also eigentlich müsste das also wenn dann nicht da, warum nicht da?
00:52:49: Das war dann höchlich so ja machen das jetzt einfach gerne Und da hat ganz gut funktioniert.
00:52:54: Du machst deinen Kalender abhängig von wo dein Auto gerade ist, das finde ich auch schön.
00:52:57: Manchmal ja.
00:52:59: Das hat halt eine gute Passt für ein Auto, war sowieso Herr Nuffa dann zum lackieren und mein Ja, wenn du sowieso kein Auto hast, kannst du auch ne Woche lang irgendwo rumliegen.
00:53:09: Also habe ich das einfach alles immer noch gelegt und halt ganz gut funktioniert.
00:53:14: Ja, ich
00:53:16: hatte
00:53:17: auch gerade noch mal drüber nachgedacht.
00:53:18: Wir sind grad dabei dass vielleicht so ein Machermoment, den ich nochmal mit reinbringen kann die Agenturleistung, die wir über unsere Marke Konzept schmiede lange Zeit jetzt hier auch über fünf sechs sieben Jahre im Prinzip erbracht haben stärker in unserer Marke Hameln auch zu koppeln weil wir gemerkt haben das im Prinzip diese verschiedenen Marken die so im Raum rumschweben häufig auch zur Verwirrung führen können und wieder mehr Klarheit schaffen wollen auf der einen Seite Und gleichzeitig haben wir damit all dem, was wir im Werbevermarktungsbereich so anbieten.
00:53:47: Auch ein super Schaufenster sein kann für unsere Dienstleistung.
00:53:49: also dass wir gleich die Referenzen, die Cases in Prinzip ja immer so auf einem Tableau haben oder auch gut präsentieren können und dann darüber eben diese Agenturleistungen, die einen stärkeren Fokus noch im Bereich Content Marketing auch haben sollen.
00:54:03: Dann da auch somit in die Präsenz eigentlich jetzt mal bringen können.
00:54:06: und da sind wir gerade dabei auch die Website umzubauen, aufzubauen Eigenwerbung noch mal umzusetzen und so weiter.
00:54:13: Und das ist spannend, ich finde es ein cooler Moment der dann auch für mehr Klarheit insgesamt gesorgt hat an dieser Stelle.
00:54:22: Also eine schöne Organisationsentscheidung!
00:54:24: Du wirst an Maßen da in der Urnsation zu tüfteln.
00:54:26: Genau, um
00:54:27: dann eben euch da besser aufzustellen.
00:54:29: Genau hat sich aber ehrlicherweise auch durch die Erfahrungen ergeben, die sich so in den letzten Jahren Monaten und so weiter immer wieder gezeigt haben einfach auch durch diese Gespräche, die wir mit Kunden geführt haben.
00:54:39: das wird teilweise auch schon von Kunden, die aus unserer Sicht erstmal klassische Agentur Konzeptschmiedekunden wären Auch eher als Hamelner schon adressiert worden sind was ja eigentlich schon Also ein schönes positives Beispiel ist, aber genau.
00:54:50: Braucht halt erstmal so diese Klarheit auch von unserer Seite um das dann so nach außen bringen zu können.
00:54:55: Genau!
00:54:55: Jetzt haben wir über zwei große Themen gesprochen.
00:54:57: Cedita und dein Business noch?
00:55:00: Wenn ich jetzt als Zuhörerin sage okay das Thema Co-Working in Hameln da muss ich was machen oder das Thema Organisationenentwicklung, da muss sich etwas machen wo gehe ich hin, wo kann ich euch finden?
00:55:10: an wen muss ich mich wenden?
00:55:12: Ja man fehlt uns natürlich Im Internet?
00:55:17: Wir haben da auch Internetseiten.
00:55:18: Und wir sind auch bei LinkedIn und auch bei Instagram, also beim einschlägen Social Media Bereich.
00:55:23: TikTok nicht, aber sonst, weil ihr unterwegs, da gerne nach Zidida suchen mit z geschrieben für Zentrum im Deutschen CDita.
00:55:33: Und dann findet man uns glaube ich ganz gut, cdita.de ist die Webseite einfach.
00:55:37: dort sind unsere Kontaktdaten und Kontaktinformationen.
00:55:40: da kann man sie auch direkt registrieren wer das möchte.
00:55:43: Wenn man sich anmeldet kriegt man von uns erst mal eine E-Mail und er wird willkommen geheißen.
00:55:48: Dann machen wir einen Termin und dann kriegt meine Zugangskarte und dann kannst du prinzipiell starten um den Vierundzwanzig Sieben bei uns arbeiten.
00:55:53: Kannst haste Internet, Kaffee, Wasser coole Arbeitsräume mit die schönsten Arbeitsräumen hier in der Region bestimmt.
00:56:00: Das macht Spaß!
00:56:01: Und wenn du sagst, du brauchst irgendwie eine Organisationsbegleitung, Beratung.
00:56:04: Dann kannst du auch gerne nach Inno-Lethics googeln.
00:56:07: Hat dich ja eben schon mal ein Buch stabiliert!
00:56:09: Da haben wir auch ne Website inletics.com.
00:56:11: Da finden man auch unsere Kontaktdaten und uns gerne einfach direkt ansprechen.
00:56:16: Und dann freuen wir uns einfach auf einen schönen Austausch, Telefonat und dann gucken wir mal wo die Reise wie auch immer hingeht.
00:56:21: Sehr cool.
00:56:22: Cool.
00:56:22: Ich habe noch eine Frage, die ist mir gerade in den Kaffee kommen hätte ich vielleicht schon viel früher stellen können aber... Wie ist eigentlich damals der Name Cedita entstanden?
00:56:29: Wie kam es dazu?
00:56:30: Ja gut, also im akademischen Umfeld wenn man dann Fördergelder bekommen möchte ist es üblich warum auch immer Akronyme zu nutzen.
00:56:39: Also irgendwie die Anfangsbuchstaben der Worte zu nehmen und zu einem neuen coolen Wort zu kombinieren.
00:56:44: das ist irgendwie üblig.
00:56:46: und dann versucht man sich zu überbieten mit den Begriffen.
00:56:51: Und wir waren natürlich erst mal ich hätte ja schon gesagt dass war ein sehr förderfähige Begriffe digitale Transformation, was eigentlich nach wie vor großes Schlagwort ist.
00:57:00: Auch in der Förderlandschaft.
00:57:01: Es ging um neue Arbeitswelt und New Work an der Stelle, was damals eben auch ein großer Begriff war – und immer noch ist.
00:57:09: so ist es nicht!
00:57:10: Das waren natürlich die Begriffe, die da mit rein sollten.
00:57:12: Und dann kam man halt zu Cedita und haben das genommen und fand uns eigentlich ganz schick und ganz cool.
00:57:16: Gab dann ein paar Schwierigkeiten.
00:57:18: Wir haben am Anfang teilweise die Buchstaben groß geschrieben.
00:57:22: Das hat aber also Teilweise, ne?
00:57:24: Das Z war dann groß Und das E nicht, weil das das Zentrum ist.
00:57:29: Das D dann teilweise und so weiter.
00:57:31: Und das hat immer zur Verwirrung geführt.
00:57:33: Inzwischen schreiben wir es eigentlich nur klein einfach als Marke.
00:57:36: Das schafft schon mal Einfachheit an der Stelle.
00:57:39: Und genau so ist es entstanden.
00:57:40: Wir haben uns aber ein bisschen neu gestaltet vom Logo her.
00:57:44: Aber das ist eigentlich der Ursprung der Namensgebung dass sie einige kluge Köpfer in der Hochschule einige Professoren zusammengetan haben und mal gebrainstam haben was so ein Akronym sein könnte und da haben wir's abgestimmt.
00:57:53: Ohne haben wir uns vier Zidita entschlossen.
00:57:56: Und jetzt wird häufig Ziditta genutzt oder manche sagen auch, wir treffen uns im Kaisersaal.
00:57:59: Das ist der andere Begriff, der an häufig fällt und mit beiden bin ich sehr fein.
00:58:04: Es klappt ganz gut.
00:58:04: Cool!
00:58:05: Wenn ihr den Podcast hört und wart noch nicht bei Zidetta dann schaut doch einfach mal vorbei.
00:58:09: eventuell auch bei einem unserer nächsten Afterwork-Gevents findet ihr immer auf unsere Website die aktuellen Themen Anwältemöglichkeiten usw.
00:58:17: Daniel und die Jungs von Weleis sind das beste Beispiel was daraus hervorgehen kann
00:58:22: absolut
00:58:22: in dem Sinne.
00:58:23: Danke, Basti.
00:58:24: Für deine Zeit.
00:58:25: Danke dir!
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